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Spät reifende, ertragreiche Sorte. Die Ernte erfolgt am 115.-120. Tag nach dem Auflaufen. Die Wurzeln sind kegelförmig, orangefarben, süß und werden bis zu 18-24 cm lang.
Die Wurzeln sind rissfest. Geeignet für die Langzeitlagerung.
Wächst gut in kultivierten, humusreichen, leichten Lehm- oder Sandböden. Wenn der Schwarzerdeboden schwer ist, keimt er schlecht, die Wurzeln werden kurz, verzweigt und rissig.
* Wie man Möhren anbaut.
Möhren sind extrem lichtbedürftige Pflanzen: Je heller der Standort, desto leichter ist es, sie anzubauen und desto dichter können sie gepflanzt werden.
Möhren können von 15. bis 30. September vor dem Winter gepflanzt werden (aber das sollte man besser nicht tun, da die Samen oft erfrieren und im Vergleich zu frühen Aussaaten im Frühjahr keine besondere Keimgeschwindigkeit zu beobachten ist).
Im Frühjahr kann mit der Aussaat von Möhren ab dem 15. April begonnen werden, aber es ist am sinnvollsten, die Aussaat in erwärmter Erde, etwa nach dem 5. Mai, vorzunehmen. Das Ende der Aussaat ist der 31. Mai.
Die Ernte zur Lagerung erfolgt im September. Das Hauptkriterium für die Ernte ist, dass die Möhren anfangen, frische Blätter zu bilden, und an der Wurzel kleine Härchen erscheinen. Dies deutet darauf hin, dass die Möhren geerntet werden müssen. Solche Möhren müssen gut getrocknet werden, da sie sonst keimen. Wenn Sie die Möhren vor dem Auftreten der oben genannten Anzeichen geerntet haben, können Sie beruhigt sein: Sie werden nicht mehr keimen.
Bei der Ernte von Möhren zur Lagerung ist es besser, das Laub nicht abzuschneiden, sondern mit den Händen abzubrechen, indem man drehende Bewegungen mit einem leichten Bruch ausführt. Auch dies verhindert das spätere Keimen.
Bodenvorbereitung. Möhren lieben, wie alle anderen Wurzelgemüse, lockeren, gut drainierten Boden. Zur Vorbereitung werden 1 Eimer Mistkompost, 1 Eimer Torf oder Rasenerde, 1 Eimer Sand, 1 Eimer verrottete Holzspäne (das ist nicht zwingend erforderlich, kann durch Torf ersetzt werden), 1 Liter Gartenkalk (Dolomitmehl), 1/2 Liter Asche, 1 Esslöffel Superphosphat, 1 Esslöffel Nitrophoska und 1 Teelöffel Kalidünger pro Quadratmeter eingebracht. All dies wird sorgfältig umgegraben und zu Beeten von 45-50 Zentimetern Breite geformt.
Aussaat.
Die Aussaat erfolgt in 3 Längsreihen mit einer Tiefe von 1/2 Zentimeter, die so verlaufen, dass eine von ihnen in der Mitte des Beetes verläuft und die anderen beiden in einem Abstand von 5 cm vom Rand. Die Samen werden mit einer Prise mit einem Verbrauch von 1 Gramm pro 3 laufenden Metern verteilt. Dann werden die Samen mit dem gleichen Boden bedeckt. Die Beete werden gegossen und leicht mit gut verrottetem Torf oder Rasenerde bestreut. Da die Möhrensamen sehr schlecht keimen, ist es ratsam, die Beete bis zum Auflaufen mit einem Vlies abzudecken. Wenn es nicht vorhanden ist, kann man Folie verwenden, aber an heißen Tagen sollte man dies wegen möglicher Überhitzung nicht tun.
Pflege der Aussaaten.
Das erste Ausdünnen erfolgt im Stadium der Bildung von 2-3 Blättern bei den Sämlingen. Die am weitesten entwickelten Pflanzen werden in einem Abstand von etwa 1 cm voneinander belassen. Gleichzeitig wird auch Unkraut gejätet. Die ausgedünnten Reihen werden mit einem Handgrubber leicht angehäufelt, dann werden die Beete gegossen. Das zweite Ausdünnen erfolgt im Stadium der Bildung der Eierstöcke. Wie beim ersten Mal werden die besten Pflanzen belassen, aber jetzt wird der Abstand zwischen ihnen auf 2-3 cm eingestellt. Die Pflanzen werden nicht mehr angehäufelt, aber die Zwischenreihen werden gelockert. Das Gießen erfolgt nach Bedarf. Besonders intensiv sollte es im Juli sein.
Während der Anbauzeit ist es ratsam, 2 Mal mit organischen Düngemitteln zu düngen. Die erste in der Zeit zwischen den Ausdünnungen und die zweite Mitte Juli. Dazu kann man Jauche verwenden, die im Verhältnis 1 zu 15-20 verdünnt wird, mit einem Verbrauch von 10 Litern pro Quadratmeter Beet oder Humate, das gemäß der Anleitung verdünnt wird.
Die Jauche wird wie folgt zubereitet: In ein Gefäß werden mehrere Eimer frischer Mist gegeben und mit Wasser im Verhältnis 1 zu 1 übergossen, abgedeckt, damit es nicht vom Regen übergossen wird und nicht riecht, und 3-4 Tage unter gelegentlichem Umrühren (1-2 Mal am Tag) stehen gelassen. Für die Düngung wird nur der gelöste Teil verwendet. Die restliche Maische kann erneut mit Wasser im gleichen Verhältnis übergossen werden.

